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Nächster Termin Runder Tisch für Wohninitiativen in Wiesbaden: 9. September 2010. Nähere Infos Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können

Schader Stiftung: Fachtagung "Rendite durch Wohnen und Leben - Potenziale gemeinschaftlicher Wohnformen" am 13. und 14. Oktober 2010 in Darmstadt 

4. Frankfurter Informationsbörse: 30. Oktober 2010 in den Römerhallen.

Statut des Netzwerks Wohnen Rhein-Main
Donnerstag, 15. Juli 2010

1. Was ist das Netzwerk, wer gehört dazu?

Das Netzwerk beruht auf der Initiative einer Reihe von Personen, die im beruflichen oder persönlichen Engagement für Wohnprojekte an mehreren Orten der Rhein-Main-Region fachliche Kompetenzen erworben und praktische Erfahrungen gesammelt haben. Es ist ihr gemeinsames Anliegen, diese Fähigkeiten zum Nutzen laufender und zukünftiger Projekte in der Region weiter einzubringen.

Dieser Zusammenschluss ist offen für alle natürlichen Personen, die auf der gemeinsamen Basis mitwirken wollen an der fachlichen, politischen und praktischen Förderung gemeinschaftlicher Wohnformen in der Region. Die Zugehörigkeit zum Netzwerk, steht unter dem Vorbehalt der aktiven Mitwirkung, d.h. der Teilnahme an den Treffen und Aktivitäten im Netzwerk.

Juristische Personen (Institutionen, Körperschaften) sollen nicht durch Mitgliedschaft oder persönliche Vertretung im Netzwerk eingebunden, sondern als wichtige Kooperationspartner und Adressaten erreicht werden.

2. Welche Ziele verfolgt das Netzwerk?

Das Engagement des Netzwerks ist darauf gerichtet, die gesellschaftlichen, politischen und institutionellen Voraussetzungen für die Planung und Realisierung von Wohnprojekten in der Rhein-Main-Region zu verstärken und wirkungsvoller zu gestalten. Es gehört nicht zu den Zielen des Netzwerks, selbst Projekte zu realisieren oder sich an Projektträgerschaften zu beteiligen.

Die Akteure des Netzwerks sind davon überzeugt, dass die gesellschaftliche Lebenswirklichkeit in der Metropolregion Rhein-Main die kommunalen Grenzen längst überschritten hat. Gerade Wohnprojekte, in denen sich neuartige, zukunftsweisende Impulse und soziale Bedürfnisse organisieren, leben daher nicht nur von lokaler Bodenhaftung, sondern auch von regionalen Zusammenhängen.

Insofern geht es im Netzwerk darum, regionales Bewusstsein mit den alltagsnahen sozialen Innovationen des Wohnens zu verbinden.

3. Welchen konkreten Beitrag will das Netzwerk leisten?

Das Netzwerk soll dazu dienen, die Kompetenzen seiner Mitglieder, d.h. vor allem ihre fachlichen Qualifikationen und kommunikativen Potentiale zu konzentrieren und möglichst wirkungsvoll einzusetzen.

Im Einzelnen geht es dabei um:

• Informations- und Erfahrungsaustausch
• Bündelung des Know-hows
• Kollegiale Beratung
• Öffentlichkeitsarbeit, z.B. Informationsbörsen, Veranstaltungen
• Wahrnehmung einer Lobby-Funktion, d.h. Einflussnahme auf politische Entscheidungen durch Aufklärung und Beratung, Kontaktpflege zu politischen Akteuren,
• Auseinandersetzungen um bauliche, ökonomische, ökologische und soziale Qualitätsstandards
• Unterstützung bei Finanzierungsfragen und Akquisition von Fördermitteln etc.
• Vermittlung von Kontakten zu wichtigen potentiellen Projektpartnern, insbesondere auf Seiten der Wohnungswirtschaft und der Kommunen.

4. Welche Interessen verfolgen seine Mitglieder?

Die Mitglieder können das Netzwerk nutzen, um übergeordnete Ziele mit legitimen eigenen Interessen auch als Freiberufler/innen zu verbinden, die generell darauf gerichtet sind, als qualifizierter Partner im Verbund aufzutreten und das Thema „Gemeinschaftliches Wohnen“ in der Region voranzubringen.

Im Einzelnen geht es dabei um:

• Zugänge und Kenntnisse über die Projekte und die Akteure in der Region
• Diskussionen über Inhalte und Qualitäten gemeinschaftlicher Wohnformen
• Gegenseitige Information über die „Märkte“ für gemeinschaftsorientierte Projekte und über das politisch- gesellschaftliche „Klima“ an verschiedenen Standorten
• Erfahrungsaustausch über eigenen Arbeitsinhalte und Arbeitsformen
• Kontakte zu Ansprechpartner/innen, Kooperationen zur gegenseitigen Unterstützung
• Vermitteln von fachlicher Beratung für Gruppen und Initiativen

5. Wie arbeitet das Netzwerk?

Die Ziele des Netzwerks werden in einem kooperativen Prozess umgesetzt, der sich auf der Basis der vorhandenen Kompetenzen, und des selbst bestimmten Engagements seiner Mitglieder entwickelt und im Rahmen von Veranstaltungen und anderen geeigneten Formen auch öffentlich präsentiert wird.

Die organisatorischen Formen dieses Prozesses werden situationsgerecht vereinbart. 

 

Frankfurt am Main, 30.März 2010

 
Dokumentation zum 1. Wohnprojektetag
Dienstag, 22. September 2009

Das Netzwerk Wohnen Rhein-Main – Kompetenz für Wohnprojekte möchte sich bei den Unterstützerinnen und Unterstützern des 1. Regionalen Wohnprojektetages herzlich bedanken.

Weitere Förderer und Kooperationspartner waren: 

  • Landeshauptstadt Wiesbaden
  • GLS-Bank
  • Stiftung trias
  • Fachhochschule Wiesbaden, FB Architektur, FB Wirtschaft
  • Forum Gemeinschaftliches Wohnen e.V.

Mitveranstalterin: Fachhochschule Wiesbaden, Fachbereich Sozialwesen

Die Resonanz auf die Veranstaltung war positiv und wir haben viele ermutigende Rückmeldungen von Teilnehmenden erhalten bis hin zur Frage, wann denn der 2. Regionale Wohnprojektetag stattfinden würde.

Auch für die Mitglieder des Netzwerkes war die Veranstaltung positiv – das Vorhaben war ambitioniert und die Veranstaltung ist sehr gut verlaufen. Wir sind sicher, dass sich das Thema gemeinschaftliches Wohnen in den einzelnen Kommunen und in der Region weiter entwickeln wird.

Die folgende Dokumentation zeichnet die Veranstaltung nach und stellt Daten zur Evaluation zusammen: Dokumentation zum 1. Wohnprojektetag Rhein-Main (PDF-Datei, ca. 2 MByte)

 
Impressionen vom 1. Wohnprojektetag Rhein-Main
Donnerstag, 2. Juli 2009

Wir werden nach und nach Ergebnisse, Dokumentation und Unterlagen vom 1. Wohnprojektetag Rhein-Main in Wiesbaden veröffentlichen. Den Anfang machen eine Reihe Bilder und ein Artikel im Wiesbadener Kurier vom 23.06.2009

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Eröffnete die Fachvorträge: Dr. Albrecht Göschel vom Forum Gemeinschaftliches Wohnen e.V. (Foto Birgit Kasper)

 
weiter …
 
1. Wohnprojektetag Rhein-Main ein voller Erfolg
Donnerstag, 2. Juli 2009

Vom 19.-21. Juni fand der erste Wohnprojektetag für die gesamte Region FrankfurtRheinMain statt. Das Netzwerk Wohnen Rhein-Main hatte in die Fachhochschule in Wiesbaden eingeladen und konnte insgesamt ca. 250 Besucher in den verschiendenen Veranstaltungssparten begrüßen. Am Eröffnungstag wurden Fachvorträge angeboten und realisierte Wohnprojekte präsentiert. An 28 Ständen konnten sich die Besucher am zweiten Tag über ein großes Spektrum an neuen Initiativen, Projekten und Akteuren informieren. Parallel wurden 8 Workshops angeboten, die sich insbesondere der Startphase von gemeinschaftlichen Wohnprojekten widmeten. Abgerundet wurde das Programm durch das Angebot, 12 realisierte Projekte in der Region vor Ort zu erleben. Es wurde deutlich, dass sich in der Region einiges tut - und nicht nur in den Zentren! Ein Rückblick auf die Veranstaltung wird peu à peu auf dieser Webseite veröffentlicht.

 
Netzwerk Wohnen Rhein-Main – Kompetenz für Wohnprojekte
Mittwoch, 10. September 2008

Das "Netzwerk Wohnen Rhein-Main – Kompetenz für Wohnprojekte" ist ein Zusammenschluss von rund 15 Fachleuten aus Wohnberatung, Moderation, Wohnforschung, Fundraising und umsetzungsorientierten Dienstleistungen zur Förderung und Beratung von gemeinschaftlichen Wohnprojekten aus der Region Rhein-Main. Das regional ausgerichtete Netzwerk ist Ansprechpartner für neue Wohnformen in der Region und organisiert den 1. Wohnprojektetag Rhein-Main.

Sie möchten uns kennenlernen? Hier finden Sie einen Überblick über unsere Kompetenzen und über die Mitglieder des Netzwerks